Im ersten Teil meines Skiurlaubes habe ich Dir ja bereits von meinem Hotel berichtet. Heute sind meine beiden Snowboardtage in Innsbruck im Patscherkofel Skigebiet dran.

Wie bereits bei meinem letzten Snowboardausflug in Winterberg ist auch dieses Mal wieder einiges passiert. Aber wie sollte es auch anders sein 😉

Aussicht Patscherkofelberg
Ich fand ja diese Aussicht schon Wahnsinn…
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…aber wartet mal ab, was für eine Aussicht der Gletscher zu bieten hat! 🙂 (In Teil 3)

Zu Anfang war alles super: ich bin die Pisten (die leichten) auf Anhieb runter gekommen. Zwar nur langsam, aber ich bin runter gekommen (und das ohne mich zu verletzen ;-)). Beim ersten Mal bin ich paar mal hingeflogen, aber beim zweiten Mal hat mein Hintern nur einmal den Boden geküsst.

Patscherkofelbahn
Patscherkofelbahn
Patscherkofel Skigebiet
Skigebiet Patscherkofel

Doch danach nahm das Übel seinen Lauf:

Bei einer weiteren Abfahrt wollte ich nun nach ganz unten und stand plötzlich vor einer roten Piste. Da es keinen anderen Weg gab, musste ich also da runter. Als es dann aber steiler wurde, sah ich nur noch rot, bin hingefallen und nicht mehr hochgekommen. An dem Punkt zog ich mein Snowboard aus und wollte dann halt zu Fuß runter zu gehen. Also machte ich die Schnallen ab und ehe ich das Snowboard zu packen bekam machte es sich selbstständig und schoss die Piste runter.

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Eine der blauen Pisten

Die Blicke der Leute werde ich glaub ich nie vergessen. 😀 Also machte ich mich so gut es ging zu Fuß den Berg hinunter. Aber erst musste ich an den Rand der Piste kommen, was sich einfacher anhört, als es ist, da die Piste wie gesagt sehr steil und auch ganz schön glatt war. Als ich unten ankam, stellte ich fest, dass eine Schnalle bei meinem Snowboard abgegangen war. Aber zum Glück hatte sich nur die Schraube gelöst. Deswegen musste ich auch in den Baumarkt beim Hotel (wie bereits im letzten Post erwähnt) und dort eine etwas größere Schraube und Unterlegscheibe kaufen, um die Schnalle wieder an dem Board montieren zu können. Also ging ich nun die gesamte restliche Piste zu Fuß hinunter, was alles andere als leicht war, denn ich musste im tiefen Schnee gehen, damit ich nicht ausrutsche. Unterwegs traf ich noch eine Frau, die mich allen ernstes fragte, ob ich denn mein Board vergessen hätte. 😀 Durch diesen Spaziergang, der mir ziemlich lang vorkam, konnte ich ein bisschen meine Beine trainieren und die wunderschöne Aussicht genießen. 😉 Man muss sich auch die Vorteile eines solchen Zwischenfalles vor Augen halten. 😉 Zwischendurch hab ich mich bisschen geärgert und mir Vorwürfe gemacht, aber dann hab ich mir wieder gesagt, alles halb so wild, du hast noch paar Tage und mach jetzt das Beste draus. 😛

Als ich unten ankam war für mich das Snowboarden an dem Tag gelaufen, da ich vom Gehen so fix und fertig war. Ich habe dann noch was gegessen und bin anschließend zum Hotel zurück gefahren.

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Der zweite Tag in Innsbruck im Patscherkofel Skigebiet, war nicht so spektakulär wie der Erste. Ich bin die Pisten 3 mal runter gefahren und das ohne große Zwischenfälle. Was für ein Glück. 😉 Ein bisschen mehr getraut hab ich mich auch schon. Die, die schon sehr gut Snowboard fahren, werden mich vielleicht belächeln, aber ich bin stolz darauf, was ich an dem Tag geschafft habe und freue mich auch über die kleinen Fortschritte. 😉 *bisschen-selbst-motivation* 😉 Am Freitag bin ich vom Olex gestartet, das ist die Olympia Express Bahn. Da kann man direkt mit dem Auto parken und man kann dort auch komplett die Piste runterfahren. Die Aussicht am Olex ist einfach wunderschön. Als ich mit dem Snowboarden fertig war, habe ich noch einen kleinen Snack zu mir genommen und bin anschließend ins Hotel gefahren.

Am Abend habe ich dann nach dem Abendessen die Hoteleigene Panorama Sauna genutzt und mich so richtig schön entspannt und durchgewärmt. Alleine diese Sauna ist schon einen Besuch des Alphotel Innsbruck wert. 🙂 Falls ihr das Video von der Panorama Sauna im letzten Post noch nicht gesehen habt, könnt ihr es euch gerne hier nocheinmal ansehen:

Wer jetzt gerne wissen möchte, was ich auf dem Stubaier Gletscher alles erlebt habe, der kann meinen Blog oben rechts per E-Mail verfolgen und somit auf dem neusten Stand bleiben.

Ps: Teile mir doch in den Kommentaren Deine Erfahrungen auf dem Snowboard oder Skiern mit. Und es würde mich sehr interessieren, welche Piste Du gerne runter fährst und welche Du bevorzugst. 🙂 Und vor allem, wo Du gerne fährst. 😉

Liebe Grüße,

Julia

Skiurlaub: Teil 2 – Innsbruck – Patscherkofel
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