Kopenhagen

Reisen bedeutet für mich Erlebnisse zu sammeln und Erfahrungen zu machen, welche man mit keinem Geld der Welt kaufen kann. Ich finde jede Reise, egal wohin sie geht, egal in welcher Form diese gemacht wird, lohnt sich! Durch die ganzen Eindrücke und vor allem den neuen Erfahrungen lernt man sich selber besser kennen. Man sammelt Erinnerungen, die für eine Ewigkeit halten. Erinnerungen an schöne Momente, welche man mit lieben Menschen geteilt hat.

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Rundreise durch Dänemark und Schweden

Deswegen habe ich auch nicht lange überlegt, als meine Schwester vorschlug, vor Ostern eine Rundreise durch Dänemark und Schweden mit den Wohnmobilen zu machen.
Bereits im letzten Jahr habe ich im Sommer mit meiner Tochter eine Rundreise durch Italien gemacht, allerdings waren wir da mit dem Van von meinen Eltern unterwegs, welcher nicht so viel Platz und Comfort bietet, wie ein Wohnmobil. Trotzdem war dieser Urlaub für mich bis jetzt der schönste, den ich erlebt habe. Zu der Übersicht über meine Italien-Rundreise kommst du hier. In dieser findest du auch die Verlinkungen zu den einzelnen Artikeln dieser Rundreise.

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Da ich so viele tolle Erinnerungen an diese Rundreise hatte, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme für eine Rundreise durch Dänemark und Schweden. Unsere vorerst festgelegte Route sah vor, die ersten Tage in Kopenhagen zu verbringen, anschließend nach Vänersborg in Schweden und von da aus nach Stockholm und dort nochmals ein bisschen Sightseeing zu machen. Leider wurden unsere Pläne ein wenig über den Haufen geschmissen. Weshalb wir die ersten Tage in Kopenhagen verbrachten und die restlichen in Vänersborg.

Campen und Sightseeing in Kopenhagen

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In Kopenhagen hatten wir einen sehr schönen Campingplatz gefunden, auf welchem es alles gab, was Camper brauchen. Saubere und schön große Duschen, gepflegte Toiletten und Spülräume. Darüber hinaus wurden den Kindern auch noch einige Attraktionen geboten, in Form eines tollen Spielplatzes und zwei Riesen-Schachfeldern.

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Um uns am ersten Tag einen groben Überblick zu verschaffen, haben wir direkt eine Hop-On-Hop-Off-Tour durch die Kopenhagener Stadt gemacht.
Diese Hop-On-Hop-Off-Touren finde ich ja immer total genial. Du bekommst innerhalb relativ kurzer Zeit die wichtigsten Sehenswürdigkeiten einer Stadt zu sehen und kannst dir dann selber aussuchen, was du dir gerne genauer ansehen möchtest und was nicht.

Erste Eindrücke von Kopenhagen

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Vom Campingplatz aus mussten wir ungefähr 15 Minuten zum Bahnhof gehen und mit dem Zug nochmal 15 Minuten bis in das Zentrum von Kopenhagen fahren. Dort angekommen war ich leicht überwältigt. Der Bahnhof ist wirklich riesig und in einem schönen alten Baustil erbaut. Der Hauptbahnhof ist auch seit fast 200 Jahren der größte in ganz Dänemark und wird sehr oft als Treffpunkt benutzt.

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Allgemein hat Kopenhagen auf mich einen Eindruck von Baustellen, moderne Architektur und Altbauhäusern hinterlassen. Ein richtig toller Mix, wie ich finde, bis auf die Baustellen natürlich.
An allen Ecken gab es wunderschöne Cafés und Restaurants. Diese fand ich besonders schön, da jedes mit viel Liebe zum Detail eingerichtet war und zum gemütlichen flanieren einlud.

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Allerdings sollte man in Kopenhagen, oder allgemein in den nördlichen Ländern, immer bedenken, dass dort die Preise etwas höher sind, als bei uns in Deutschland. Eine Kugel Eis kostet dort beispielsweise umgerechnet ca. 2,60 €. Allerdings sind es dann auch ordentliche Portionen. Ich hatte mich einmal etwas überschätzt und drei Kugeln gewählt, was sich als viel zu viel für mich herausstellte. Aber das Eis war so lecker, das habe ich dann trotzdem komplett aufgegessen.

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Bargeldlose Zukunft – Dänemark und Schweden als Beispielländer

Was ich in Dänemark und auch in Schweden äußerst praktisch finde ist, dass du dort fast alles mit Kreditkarte bezahlen kannst. Ja wirklich alles, sogar dein Kaugummi.
Zu Anfang fand ich den Gedanken nicht so schön und auch jetzt habe ich immer noch Bedenken, dass aufgrund von Kartenzahlungen ganze Profile über mich erstellt werden können. Aber ich habe sonst immer das Problem, dass ich kein Bargeld bei mir habe und wenn ich mir dann eine Kleinigkeit kaufen möchte, komme ich mir immer total blöd vor, dass mit der Karte zu bezahlen. Aber in Dänemark ist es das Normalste überhaupt. Da wirst du eher komisch angeguckt, wenn du mit Bargeld bezahlst.


Marco Polo Kopenhagen Reiseführer

Für mehr Insiderwissen und tollen Tipps kann ich dir auf jeden Fall den Kopenhagen Reiseführer von Marco Polo* empfehlen. In diesem Reiseführer findest du viele Tipps, Insiderwissen und Hintergrundinformationen.


Ökologische Fortbewegung in Dänemark

Dänemark hat mich auch ein kleines bisschen an die Niederlande erinnert. Dort sind so viele Fahrradfahrer unterwegs. Denn das Fahrrad als Fortbewegungsmittel wird in Dänemark stark bevorzugt, da es sehr ökologisch ist. Aber wenn ich daran denke, mit dem Auto in Kopenhagen ein Parkplatz suchen zu müssen… dann würde ich auch eher das Fahrrad bevorzugen. Denn Parkplätze sind dort wirklich sehr rar.

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Hop-On-Hop-Off-Tour durch Kopenhagen

Während der Hop-On-Hop-Off-Tour haben wir so einiges über Kopenhagen gelernt.
In Kopenhagen leben laut dem World Happiness Report die glücklichsten Menschen. Das könnte eventuell auch etwas damit zu tun haben, dass die Dänen sehr viel Zeit mit deren Familien und Freunden verbringen.

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Und diese Zufriedenheit und Ruhe habe ich auch immer wieder in Dänemark gespürt und gesehen. Da geht eine Mutter mit ihrem Kind in aller Ruhe spazieren, bleibt stehen und erklärt ihm die Welt und das Kind bestaunt jede Kleinigkeit genauestens. Das nur als Beispiel.
Ich weiß, dass auch viele hier in Deutschland so sind, aber das ist mir in Dänemark extrem aufgefallen. Sehr oft sehe ich hier in Deutschland eher gehetzte Mütter, welche ihre Kinder ebenfalls hetzen und sich eben nicht die Zeit nehmen, um die kleine Blume am Wegesrand zu bestaunen. Beschämend muss ich zugeben, dass auch ich sehr oft nicht zu den Müttern gehöre, welche in aller Seelenruhe jede Blume bis aufs kleinste Detail betrachten. Aber ich arbeite daran.
Kommen wir zurück zum Sightseeing in Kopenhagen. Begonnen haben wir mit der HoHo-Tour (das ist etwas einfacher zu schreiben, als Hop-On-Hop-Off-Tour) direkt am Bahnhof. Hierbei solltest du darauf achten, die Tour von RedBusses zu buchen, da diese Preis-Leistungs-technisch am Besten sind. Wir hatten, aufgrund der Tatsache, dass wir 6 Erwachsene und 2 Kinder waren, ein richtig tolles Angebot bekommen, aber auch ohne dieses ist der Preis in Höhe von ca. 35 € für ein 48 h Ticket in Ordnung.
Und es lohnt sich auf jeden Fall die Bootstour mit zu buchen. Du kannst dir dann einiges nochmal vom Wasser aus ansehen und bekommst zusätzlich noch einiges zu sehen, was du in der Bustour nicht siehst. Wir sind beispielsweise durch einen Kanal gefahren, in welchem ein Hausboot am anderen liegt. Und dort waren wirklich sehr hübsche Hausboote dabei.

Kopenhagen und die Märchen von Hans Christian Andersen

Kopenhagen

Während der HoHo-Tour sind wir auch an der Statue von Heinrich Christian Andersen, der am 02.04.1805 in Odense geboren wurde und am 04.08.1875 verstarb, vorbei gefahren. Bis zu dem Zeitpunkt sagte mir der Name wirklich gar nichts.
Ich hoffe, ich bin nicht die einzige, der es so geht?!
Hans Christian Andersen war der berühmteste Schriftsteller und Dichter Dänemarks. Er hat viele Märchen geschrieben, welche ich auch aus meiner Kindheit kenne. Unter anderem „Das hässliche Entlein“.
Was mich sehr überrascht hat war, dass er das Märchen das hässliche Entlein geschrieben hat, weil dieses sein eigenes Leben wiederspiegelt. Als Kind und in seiner Jugend ist er immer das „hässliche Entlein“ gewesen und erst später, als seine Schriftstücke bekannt und berühmt wurden, ist er zum „wunderschönen Schwan“ geworden.

Kopenhagen und die kleine Meerjungfrau

Meerjungfrau Kopenhagen

Mein persönliches Highlight war die Meerjungfrau, das Wahrzeichen Kopenhagens. Endlich konnte ich diese hautnah erleben und musste feststellen, dass sie wirklich sehr klein ist. Ich hatte mir die irgendwie immer größer vorgestellt.
Um die Meerjungfrau herum sind sehr viele Touristen, weshalb es fast unmöglich ist ein vernünftiges Foto zu machen. Da wir aber nur 5 Minuten Zeit hatten, waren wir etwas dreist und haben uns einfach direkt vor die Meerjungfrau platziert. Danach konnten die anderen ja ihre Fotos in aller Ruhe machen.

Meerjungfrau Kopenhagen

Zum Schluss sind wir noch durch die Einkaufsstraße Amagertorv spazieren gegangen. In dieser Einkaufsstraße reihen sich Läden wie Louis Vuitton, Prada, Pandora und zahlreiche weitere Designermarken aneinander. Selbst der Eingang zur öffentlichen Toilette ist vergoldet.

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Dort sind wir an einem LEGO-Laden vorbei gekommen und es ist wirklich Wahnsinn wie kreativ einige Menschen sind und was diese aus einzelnen LEGO-Steinen bauen können.

Kopenhagen

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Danach ging es wieder in Richtung Bahnhof und zurück zum Campingplatz. Dort wartete schon der leckere Schaschlik meiner Mutter auf uns.
Den Abend verbrachten wir dann mit tollen Gesprächen und leckeren Naschereien bei unseren Wohnmobilen.

Kopenhagen

In dem nächsten Artikel berichte ich dir vom Schloss Christiansborg, Schloss Amalienborg, dem Park Tivoli und über den Saunabereich mitten in der Kopenhagener City.

Warst du schon mal in Kopenhagen? Und was hat dir dort am Besten gefallen? Ich freu mich auf deinen Kommentar. 🙂

Liebe Grüße,

Julia

Kopenhagen – erste Eindrücke und Sightseeing in Kopenhagen
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10 Gedanken zu „Kopenhagen – erste Eindrücke und Sightseeing in Kopenhagen

  • 5. Juni 2017 um 21:55
    Permalink

    Ich hätte es nicht besser beschreiben können – Kopenhagen war TOP!!!

    Antworten
    • 6. Juni 2017 um 18:31
      Permalink

      Liebe Nathalie,
      es ist auf jeden Fall eine Reise Wert und perfekt für ein Wochenendtrip 🙂

      Ganz liebe Grüße zurück :-*

      Antworten
  • 6. Juni 2017 um 18:23
    Permalink

    Hey, Kopenhagen ist auf jeden Fall ein Ziel, dass noch vor mir liegt. Danke für die tollen Bilder!
    Liebe Grüße!

    Antworten
    • 6. Juni 2017 um 18:38
      Permalink

      Liebe Jenny, das freut mich, dass Dir die Bilder gefallen. 🙂
      Ich kann Kopenhagen nur weiterempfehlen und werde sehr wahrscheinlich auch selber nochmal dorthin fahren 😉

      Ganz liebe Grüße zurück!

      Antworten
  • 21. Juni 2017 um 9:48
    Permalink

    Hallo Julia,
    Kopenhagen ist wirklich super. Schöner Bericht. Das mit den Baustellen hatte ich zum Glück nicht 🙂
    Safe Travels,
    Philipp

    Antworten
    • 23. Juni 2017 um 9:18
      Permalink

      Hey Philipp,
      das freut mich für Dich, dass Du Kopenhagen Baustellenfrei besichtigen konntest 😉
      Ich hoffe, dass ich das bei meinem nächstne Besuch auch mal kann. 🙂

      Liebe Grüße

      Antworten

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