Österreich Grenze

Heute melde ich mich aus dem wunderschönen Italien und zwar vom Gardasee und möchte Dir von unseren Vorbereitungen und der Anreise berichten.
Für dieses Jahr hatte ich einen etwas anderen Sommerurlaub geplant und zwar eine Rundreise durch Italien.

Da ich mit meiner Tochter reise werde ich zeitversetzt die Artikel online stellen.

Nach dem Urlaub letztes Jahr in Bulgarien wollte ich dieses Jahr unbedingt einen etwas anderen Sommerurlaub machen. Einen, bei dem wir etwas mehr zu Gesicht bekommen, als nur den Hotelpool und die Strandpromenade. Für so ein Vorhaben eignet sich eine Rundreise sehr gut. Denn so ist man innerhalb kürzester Zeit an mehreren Orten gewesen. Allerdings benötigt so eine Art von Urlaub auch etwas mehr Organisation und Planung. Vor allem mit einem Kind.

Gardasee

Unsere Vorbereitungen

Als erstes tüftelte ich eine ungefähre Reiseroute aus.
Meine erste Reiseroute sah folgend aus: Königssee – Wörthersee (dort wollte ich unbedingt die Ausstellung mit den ganzen Miniatur-Sehenswürdigkeiten besuchen) – Lido di Jesolo – Venedig – Gardasee – Lago Maggiore gehen. Wie gesagt: zuerst.

1. Stufe: Reiseroute planen – Check

Doch letzten Endes ist doch eine ganz andere Route zustande gekommen: Gardasee – Venedig – Toskana.
Und für die erste Woche habe ich schon im Vorfeld Hotels gebucht. In der zweiten Woche werden wir Campen.
Das ist der ganz grobe Plan. Da wir mit dem eigenen Auto unterwegs sind, werden wir uns die Freiheit nehmen und weiterhin flexibel bleiben.

2. Stufe: Reisegepäck planen

Als zweites musste ich ganz genau überlegen, was wir alles mitnehmen müssen.
Da ich mich auf einige Eventualitäten einstellen musste, war dies nicht ganz einfach.
Unser Fahrzeug ist ein Van, weshalb wir die Möglichkeit haben, die Sitzbänke im hinteren Bereich heraus zu nehmen und dort eine Luftmatratze hinzulegen. Auf der restlichen Fläche mussten wir dann unser gesamtes Gepäck verteilen.
Eigentlich sieht es doch recht kuschelig aus. 🙂
Das wird jedenfalls in der zweiten Woche unser Schlafplatz werden.

Unser Reisevan

Für den Aufenthalt in den Hotels brauchten wir ja nur die Standardsachen, wie Kleidung, Hygieneartikel, etc., aber für den Campingaufenthalt musste ich dann doch schon bisschen weiter denken.
Aus diesem Grund haben wir noch zwei Campingstühle und einen kleinen Tisch mitgenommen. Damit wir nicht nur von dem Essen aus den Restaurants und Imbissbuden leben müssen habe ich noch einen kleinen Kugelgrill und Campinggeschirr eingepackt. Und um eingekaufte Lebensmittel kühl halten zu können, ist noch eine Kühlbox im Van gelandet. Somit dürften wir fürs erste doch sehr gut ausgestattet sein. Den Kugelgrill finde ich übrigens total süß.
Genau wie letztes Jahr haben wir auch wieder unsere Inliner mit. Es macht einfach riesigen Spaß am Abend noch ein bisschen auf Inlinern die Umgebung zu erkunden. So sieht man einfach viel schneller viel mehr und betätigt sich auch noch sportlich dabei.
Das Ganze muss noch ordentlich und sinnvoll im Van verstaut werden und dann kann die Reise auch schon beginnen.

3. Stufe: Es geht los

Bella Italia

Aufgrund der vielen Warnungen und guten Ratschlägen vor dem Antritt unserer Reise, habe ich mir noch mehr Gedanken darüber gemacht, auf was ich alles zu achten habe.
Zum Beispiel in dem ich mich beim auswärtigen Amt über Risiken und Gefahren in Italien erkundigt habe.
Für die dort genannten Warnungen konnte ich bereits im Vorfeld einige Vorkehrungen getroffen, wie z.B. Fotokopien aller Ausweise und Dokumente anzufertigen. Diese habe ich in meinem Gepäck verteilt, zusätzlich noch eingescannt und verschlüsselt in einer Cloud gespeichert. Somit habe ich von überall Zugriff darauf, selbst wenn die Originale geklaut werden sollten und verloren gehen.
Ein weiterer Hinweis war der vorsichtige Aufenthalt in großen Menschenmengen und Autodiebstähle. Ich halte mich sowieso ungerne in großen Menschenmengen auf und unser Auto stelle ich nur auf bewachten Parkplätzen oder in Parkhäusern ab. Ausserdem habe ich noch ein paar weitere Sicherheitsmaßnahmen getroffen, welche man als Frau generell treffen sollte. 😉
Auch wenn es Urlaub ist, sollte man meiner Meinung nach so eine Reise niemals leichtsinnig antreten.

Unsere Anreise

Am Samstagabend ging es um 22:45 Uhr los. Da ich aber sehr müde war, haben wir bereits nach knapp 1,5 Stunden unsere erste Pause gemacht, in welcher ich dann auch direkt gute 4 Stunden geschlafen habe.
Wir sind durch Österreich über den Brenner gefahren. Ein Vorteil war: ich hatte bereits im Vorfeld die Vignette für Österreich beim ADAC besorgt, weshalb ich mir darum schon mal keine Gedanken mehr machen musste.
Als wir Österreich immer näher kamen und die Berge immer größer wurden und deutlicher zu sehen waren, kamen mir wieder die ganzen schönen Erinnerungen von meinem Skiurlaub. Es war schön, die ganze Umgebung jetzt auch mal im Sonnenschein und in Grün sehen zu können. Gleichzeitig kam auch schon die Vorfreude auf meinen nächsten Skiurlaub auf.

Gardasee

Aber jetzt geht es erst einmal weiter in den Sommerurlaub. Die 1.000 Kilometer fahren sich ja immerhin nicht von alleine.
Mit ganz viel Kaffee und einigen kleineren Pausen kamen wir dann gegen 16:15 Uhr am Sonntag am Gardasee an.
Meine Tochter war topfit und total aufgedreht (sie wollte unbedingt in den Hotelpool), ich dafür umso müder und total kaputt. Aber: glücklich! Für mich war es das erste Mal, dass ich so eine Strecke alleine zurück gelegt habe.
Ich muss trotzdem sagen, dass die Anreise doch schon sehr gut und problemlos verlaufen ist.

In den nächsten Tagen darfst Du einige Artikel über unsere Hotels und allgemein über unseren Urlaub erwarten. 🙂
Auf meinem Instagramaccount poste ich regelmäßig Fotos von unserer Rundreise.

Liebe Grüße,

Julia

An dieser Stelle möchte ich auf die Blogparade vom Philippinen Blog hinweisen, zum Thema Reisevorbereitungen, an welcher ich mit diesem Artikel teilnehme.

Bella Italia – Unsere Vorbereitungen und Anreise
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4 Gedanken zu „Bella Italia – Unsere Vorbereitungen und Anreise

  • 13. Juli 2016 um 22:11
    Permalink

    Hallihallo Julia
    Vielen Dank für deine Teilnahme an meiner Blogparade. Der Beitrag ist super Informativ und auch sehr erfrischend geschrieben. Die Schlafstelle im Auto ist mein Favorit, denn ich kenne das selber noch von früher. Damals sind wir in etwa dieselbe Strecke wie du mit einem VW-Bus gefahren, allerdings zum Windsurfen.
    Liebe Grüsse, Urs

    Antworten
    • 14. Juli 2016 um 9:55
      Permalink

      Hey Urs, dankeschön
      Ich finde solche Art von Reisen mittlerweile irgendwie besser es ist echt aufregend.
      Liebe Grüße
      Julia

      Antworten
  • 14. Juli 2016 um 1:22
    Permalink

    Wie schön 🙂 Rundreisen sind etwas Tolles! Schön, wie gut vorbereitet du bist, Daumen hoch! Ich wünsche euch viel Freude dabei!
    Herzliche Grüsse von Annette (gerade auf einer USA-Rundreise mit der Familie) von den „Veganlifelovers“

    Antworten
    • 14. Juli 2016 um 9:57
      Permalink

      Liebe Annette, vielen Dank
      Wow, cool. Das ist bestimmt auch ganz schön aufregend. Und vor allem für die Kids eine schöne Erfahrung.
      Viel Spaß euch noch.
      Liebe Grüße
      Julia

      Antworten

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