Zugspitze Gipfelkreuz

Diese Woche erwartet mich ein neues Abenteuer und die Aufregung steigt immer mehr. Es geht wieder auf die Zugspitze, aber dieses Mal durch das Höllental. Hört sich schlimm an, ist auch etwas anspruchsvoller, als die Bergbesteigung im letzten Jahr durch das Österreichische Schneekar.

Heute möchte ich dich einfach nur mitnehmen, in meine Gedankenwelt vor so einer Bergbesteigung. Denn diese ist im Moment sehr bunt und querbeet durcheinander.
Ich versuche im Moment dieses ganze Gedankenchaos irgendwie in den Griff zu bekommen.

In 7 Schritten auf die Zugspitze

Bestens über die Zugspitze informiert

Ich habe dir in dem Artikel „Auf die Zugspitze – so schaffst auch du es“ bereits mitgeteilt, dass ich das Buch „In 7 Schritten auf die Zugspitze*“ gelesen habe und wirklich sehr begeistert davon bin.
Auch im letzten Jahr habe ich mich mithilfe der Seite auf die Bergbesteigung vorbereitet. Und dieses Jahr dient mir das Buch ebenfalls als große Hilfe, für unsere Vorbereitungen.
Wir müssen so vieles Bedenken und dürfen nichts vergessen. Wir benötigen zum Beispiel Steigeisen und am Besten auch noch Eispickel und ein Seil.
Denn durch das Höllental überqueren wir einen Gletscher. Und so eine Gletscherüberquerung ist nicht ganz ohne. Denn Gletscher sind ständig in Bewegung und so können sich Gletscherspalten, welche bis zu 100 Meter tief sein können, auftun. In diese sollte man logischerweise besser nicht hinein fallen.
Allerdings ist es nicht immer ganz leicht diese Gletscherspalten zu sehen.

Zugspitze Aussichtsplattform

Das Höllental

In den letzten Tagen beobachte ich aber ganz genau das Wetter und informiere mich auch immer auf der Seite der DAV über die Verhältnisse im Höllental.
Im Moment sollen diese sehr gut sein, was mich doch stark beruhigt.
Die Zugspitzenbesteigung durch das Höllental ist die abwechslungsreichste und spannendste um auf die Zugspitze zu kommen. Sie bietet eine Leiter (an einer senkrechten Wand), das Brett (hierbei sind einfach Metallstäbe in eine senkrechte Wand befestigt, über welche man rüber muss), eine Gletscherüberquerung und zu guter Letzt auch noch Klettersteige. Also hier ist wirklich alles dabei und die Aussicht soll grandios sein.

Zugspitze Schnee

Das Höllental erfordert Kondition

Insgesamt werden wir um die 2200 Höhenmeter überwinden, was laut unterschiedlichen Angaben um die 8 bis 10 Stunden dauert. Für so eine Strecke benötigt man natürlich eine ausreichende Kondition und ordentliches Durchhaltevermögen.
Da bin ich wirklich heilfroh, dass ich mein Training mittlerweile regelmäßig in meinen Alltag integriert habe und ich aufgrund dessen eigentlich keine Schwierigkeiten bekommen dürfte. Wobei meine Ausdauer noch nicht so gut ist, aber die war bisher noch nie so wirklich gut. Ich weiß nicht warum, aber ich bekomme meine Ausdauer einfach nicht so gut trainiert.
Naja, besonders wichtig ist bei so einer Bergbesteigung natürlich auch die Bein- und die Oberkörpermuskulatur und natürlich absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Und dann dürfte so einer Bergbesteigung eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

Zugspitze Ehrwald

Unsere Ausrüstung

Ich möchte noch kurz auf unsere Ausrüstung eingehen, dazu wird es aber auch noch einen gesonderten Beitrag geben.
Wir werden auf jeden Fall unsere Klettersteigsets mitnehmen, denn ohne kann es durch das Höllental sehr schnell lebensgefährlich werden. Ausserdem noch jeweils eine Bandschlinge, damit wir uns zwischendurch im Klettersteig auch einfach mal ein wenig gesichert entspannen können. Ich hatte vorhin schon die Steigeisen und Eispickel erwähnt. Diese werden wir uns allerdings vor Ort ausleihen. Wir haben uns dazu entschieden, es dieses Jahr erst einmal zu probieren und wenn es uns Spaß macht, legen wir uns für das nächste Jahr eigene Steigeisen und Eispickel zu. Denn vernünftige gehen schon ordentlich ins Geld. Dann nehmen wir noch ein Seil mit, mit welchem wir uns gegenseitig sichern können. Dies ist gerade für die Gletscherüberquerung wichtig. Denn sollte einer von uns in eine Gletscherspalte abrutschen, ist er durch den anderen immer noch ein Stück weit gesichert.
Ach, ich hätte es fast vergessen: unsere Kletterhelme dürfen natürlich auch nicht fehlen. Diese schützen uns vor Steinschlag und beim Abstürzen davor, dass wir mit dem Kopf irgendwo böse anschlagen.
Aber daran wollen wir natürlich nicht denken.

Zugspitze Wanderstiefel

Unsere Unterkunft

Bereits im Mai hatten wir eine sehr schöne kleine Wohnung in Garmisch-Partenkirchen und genau dieselbe Wohnung haben wir auch dieses Mal gemietet. Sie ist wirklich perfekt für zwei bis drei Personen geeignet und verfügt über alles, was man im Alltag benötigt.
Die Vermieterin, Frau Lang, ist super freundlich und zuvorkommend.
Also wenn du mal eine sehr gute Unterkunft in Garmisch-Partenkirchen suchst, dann kann ich dir die Ferienwohnung Haus Cäcilia nur weiter empfehlen.

Und jetzt heißt es diese Woche, die letzten Vorbereitungen treffen und am Freitag geht es dann auch schon los in Richtung Berge.
Ich wünsche dir noch eine schöne Woche.

Liebe Grüße

Julia

Auf die Zugspitze durch das Höllental

Ein Gedanke zu „Auf die Zugspitze durch das Höllental

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