Der Winter will in dieser Saison irgendwie nicht so wirklich kommen. Zwischendurch fallen bei uns zwar auch mal paar Schneeflocken, aber die bleiben kaum liegen. Das finde ich wirklich sehr schade, denn Anfang letzten Jahres habe ich das Snowboarden für mich entdeckt. Ich bin zwar noch komplette Anfängerin, aber trotzdem hat es mir schon wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Leider hat es vor Weihnachten letztes Jahr nicht mehr geklappt wieder zu Snowboarden, aber deswegen wollte ich es jetzt unbedingt nochmal machen, damit ich das, was ich bereits kann, nicht wieder verlerne. 😉

Und da im Moment das Wetter in Winterberg super mitspielt, habe ich mir einen Tag Urlaub genommen und bin dorthin gefahren.

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Eine der Pisten

Ich finde die Umgebung in Winterberg wirklich super schön und perfekt um für einen Tag Snowboard zu fahren. Zumindest als Anfängerin. 😉 Dort gibt es für meine bis jetzigen Ansprüche genügend Pisten.

Fakten:

  • Insgesamt sind es 27,5 Pistenkilometer.
  • Diese setzen sich aus 14 km der Stufe „leicht“, 12 km der Stufe „mittel“ und 1,5 km der Stufe „schwer“ zusammen.
  • Mit 27 Liften kommt man ganz einfach die Berge hoch oder runter.
  • Diese Lifte können in der Wintersaison täglich von 09:00 – 16:30 Uhr benutzt werden.
  • Je nach Wetter und entsprechender Schneemenge kann mittwochs, freitags und samstags von 18:30 – 22:00 Uhr mit Flutlicht gefahren werden.

In Winterberg kann man einen Skipass kaufen und mit diesem alle Lifte nutzen.

  • Ein Tagesskipass für Erwachsene kostet 32,00 €. Diesen kann man an jedem Lift erwerben.

Als ich heute dahin kam, war ich sehr gut gelaunt und hab mich auch richtig gefreut. Also ab auf den Sessellift und den Berg hoch. Oben angekommen, wollte ich erstmal den etwas kleineren, und für Anfänger bestens geeigneten, Berg runter fahren. Direkt bemerkte ich die ersten Schwierigkeiten und stellte fest, dass ich erstmal wieder ins Snowboarden rein kommen muss. Nach einigen Fahrversuchen und zahlreichen „auf den Hintern setzen“ war ich dann nach der ersten Fahrt wieder unten und hatte starke Schmerzen im rechten kleinen Finger. Was war los? Beim Hinfallen bin ich mit dem Finger unglücklich umgeknickt und jetzt tat es wahnsinnig doll weh und der Finger war dick geworden. Ich habs erstmal nicht so eng gesehen und bin nochmal hoch und wieder runter gefahren. Aber da kam dann auch schon das nächste Problem: bei meiner Snowboardbindung sind zwei Schnallen kaputt gegangen.

Also dachte ich, vielleicht ist es auch besser, auf Skier umzusteigen und hab mir Skier ausgeliehen. Doch die Schmerzen wurden immer schlimmer und auf Anraten der Bergwacht bin ich dann ins Krankenhaus. Nach dem Röntgen wurde mir die Vermutung der Bergwacht bestätigt, dass es eine Kapselverletzung ist. Also hab ich eine wunderschöne *Ironie aus* Schiene bekommen und hab mich dann den restlichen Tag erst in der Skihütte und dann in der Schneewittchenhütte aufgehalten und heiße Schokolade getrunken. Dabei hab ich diesen Beitrag geschrieben. 😉

 

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Heiße Schokolade und verletze Hand

In der Skihütte hab ich zu Mittag Pommes mit Currywurst gegessen.

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Und im Schneewittchenhaus habe ich mir etwas später noch einen leckeren Apfelstrudel mit Bratapfeleis und Sahne und eine weitere heiße Schokolade gegönnt. 🙂

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Apfelstrudel mit Bratapfeleis, Sahne und heiße Schokolade

Was ich aber unbedingt noch betonen möchte ist, dass das Personal in Winterberg wirklich sehr nett und freundlich ist. Nach meiner Verletzung habe ich 25,00 € des Skipasspreises erstattet bekommen und da ich mit den Skieren überhaupt nicht gefahren bin, wurde mir der gesamte Betrag dafür erstattet. Die Erstattung des Skipasspreises wird vom Programm automatisch berechnet und ist davon abhängig, wie lange man gefahren ist. Die Erstattung des Skipreises basierte allerdings auf reiner Kulanz.

Alles in allem war es aber trotzdem ein schöner und durch meine Verletzung dann halt ein sehr erholsamer Tag. Ich hoffe, dass es klappt, dass ich diese Saison nochmal nach Winterberg kann. Auf jeden Fall werde ich Euch dann davon berichten.

Liebe Grüße,

Julia

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Action: Verletzung beim Snowboarden in Winterberg
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